UMFRAGE Verbotsforderung für Tierbörsen?

  • Verbotsforderung für Tierbörsen? 292

    The result is only visible to the participants.

    Der Dachverband für Verbände und Vereine der Tier- und Pflanzenhaltung / -züchtung e. V. (BNA) und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V. (ZZF) machen gemeinsame Sache mit Bundestierärztekammer e. V., Deutscher Tierschutzbund e. V., Tasso e .V. und Pro Wildlife e. V. In einem Positionspapier appellieren die Unterzeichner „anläßlich der Bundestagswahl 2017 an die Parteien, zum Schutz der Tiere den Handel auf gewerbliche Tierbörsen zu verbieten."1

    Ja, is es denn schon wieder soweit?!

    Man muß das Schriftstück zweimal lesen, um sich der Bedeutsamkeit dieser Forderung zu vergegenwärtigen. Hier drängen eine Händlerorganisation (ZZF) und eine Vereinigung von Tier- und Pflanzenhaltern (BNA) gemeinsam mit Tierschutzverbänden, auf ein Ende gewerblicher und überregionaler Tierbörsen, weil „aufgrund des Andrangs und des schnellen Verkaufsgeschehens eine sachgerechte Beratung beim Kauf von Heim- und Wildtieren meistens nicht sicher- gestellt werden“ kann. Zudem „besteht die Gefahr der Beeinträchtigung des Tierwohls bei wiederholtem Transport, Lagerung und Präsentation der Tiere – insbesondere bei langen Anreise- strecken und bei gewerblichen Händlern, die von Börse zu Börse ziehen.“

    Wer hätte das gedacht?!

    Konsterniert gibt der Möchtegern-Dachverband aller Tierhalter (DV-TH e. V.) wenige Tage nach Veröffentlichung des Positionspapiers auf seiner Homepage zu bedenken, dass diese „drei Verbände, die sich explizit gegen die private Tierhaltung von exotischen Tieren aussprechen und damit den Zielen von ZZF, BNA und privaten Tierhaltern eigentlich diametral entgegengesetzt stehen“, einen Verrat an ihrer Klientel begehen.3
    Was wir bis vor Kurzem für unmöglich gehalten haben, ist in Erfüllung gegangen. Aber SAIA wären nicht SAIA, wenn sie nicht noch einen draufsetzen würden - denn um dem Tierschutz zu intensivieren, sind weitere Schritte dringend notwendig! Hierzu zählen Verbote für Direktimporte (sogenanntes Transshipping) und für Onlineverkäufe von lebenden Tieren an Privatkunden. Diese Zusatzforderungen sind in einem eigenen Positionspapier, das viel Zustimmung bekommt, formuliert. Wer seine Unterschrift leisten möchte, kann das jederzeit über unser Kontaktformular tun. Bitte nur Gewerbetreibende, Vereine und Organisationen!

    1 Positionspapier von BNA, ZZF, BTK, TASSO, Deutscher Tierschutzbund & Pro Wildlife
    2 Nicht von Dauer - Zum Stand der Dinge in Sachen Importverbot (2014)
    3 Eigentlich sind es ja vier Vereinigungen, die mit dem ZZF und BNA paktieren, aber wir wollen gegenüber Norbert Zajacs Appendix egoisticus (DV-TH) nachsichtig sein. Er hat es schon schwer genug, seine Tierliebe in der Öffentlichkeit zu verteidigen!

    The content cannot be displayed because it is no longer available.

    The content cannot be displayed because it is no longer available.

  • All dieser Unfug ist nur Mist und nicht nichts mit Tierschutz zu tun. Gleiches trifft auf Importverbote zu, auf die Diskreditierung des Zoofachhandels, der per Gesetz Gebrauchsanleitungen für die Tierhaltung an der Kasse mitgeben muss.

    Würde man in diesem Lande ernsthaft etwas für den Tierschutz unternehmen wollen, so würde man über Ausbildungsstandards sprechen die in Fachbereiche geordnet sind, über eine Reglementierung von Gifttieren uvm.

    Es ist doch Grotesk, dass der Fachhandel keine Wildfänge verkaufen darf, ich aber nur die Zeitung aufschlagen muss um gefährliche Tiere kaufen zu können und das ganz ohne nachgewiesene Sachkunde und sicherer Haltungsanlage.

  • @ Tim79-Haltern

    Verstehen wir Dich richtig? Du empfindest es als Diskreditierung, wenn Zoofachhändler verpflichtet werden, ihrer Kundschaft sogenannte Steckbriefe mitgeben? Verbote von Transshipping-Geschäften sind in Deinen Augen Unfug? (Das kann eigentlich nur jemand sagen, der davon profitiert.) Was redest Du von Ausbildungsstandards, die in Fachbereiche geordnet werden sollten? Hast Du Dich jemals mit den betreffenden Organisationen, die z.B. den Sachkundenachweis anbieten, beschäftigt?

    Was bedeutet denn Tierschutz Deiner Meinung nach? Alles nur als Mist und Unfug zu bezeichnen, ist Stammtischniveau.

  • Ich habe eine sehr klare Vorstellung von Tierschutz, die aber weit über das normale Maß dessen was in vielen s.g. "Fachgeschäften" geboten wird hinaus geht.

    Themen wie Wasserchemie, richtige Ernährung, Fragen der Beleuchtung im Bezug auf den biochemischen Haushalt eines Aquariums uvm. sind Dinge die meiner Erfahrung nach in 90% der Lebendtier verkaufenden Geschäfte nicht klar vermittelt werden können. Das was wir brauchen sind Fachberater die das Handwerkzeug mitbekommen haben auch fachkundig zu beraten. Ich habe es mehr als einmal erlebt, dass jemand beim VDA einen Sachkundenachweis abgelegt hat, der dann vom Veterinäramt anerkannt wurde. Alles was man dazu machen muss ist einen Fragenkatalog auswendig lernen, wie beim Führerschein. Aber kann ich deswegen Auto fahren? Kenne ich mich deswegen mit den vielen Arten und ihren Bedürfnissen aus?

    Kontrollen in den Geschäften werden nach zum Teil lächerlichen Checklisten abgehalten, Amtsveterinäre stehen vor einem Becken mit Oodiniumbefall und gehen seelenruhig zum nächsten weiter, einfach weil sie von Zierfischkrankheiten keine Ahnung haben. Ich selbst war mal so direkt und habe eine Tierärztin gefragt ob sie überhaupt in der Lage ist einen Goldfisch vom Goldhamster zu unterscheiden. Sie hat es mit Humor genommen und selbst auf die Defizite im System hingewiesen.

    ... und ja diese Beipackzettel sind der größte Unsinn aller Zeiten. Wird dadurch ein Tier richtiger oder falscher gepflegt? Steht da drauf welche Arten man vergesellschaften kann und welche nicht? Wird dort etwas über die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse gesagt? Ich habe jedenfalls noch kein "Infoblatt" gesehen auf dem nur annähernd das wiedergegeben wird, was ich von einem vernünftigen Fachgespräch erwarte.

    ph 6,5-7 / Trockenfutter / Aquariumlänge ab 80 cm / Herkunft Asien... usw - ja wenn dass das Gewissen der Tierschützer damit beruhigt wird dann bitte... ich habe jedoch ein weit anderes und tieferes Verständnis von dem was ich meinen Kunden mit auf den Weg gebe...

    Wenn die Sachkunde heute darin besteht dass dem Verkäufer z.B. an die Hand gegeben wird, das er max. 1 cm Fisch / Liter Wasser setzen darf, dann ist das doch mehr als surreal. Es bedeutet nichts anderes, als dass man einen 40 cm Gibbiceps in ein 60 cm Aquarium sperren darf und er nach Richtlinie immer noch 14 Liter Reserve hat. Wo soll das anfangen, so aufhören?

    Das was wir brauchen ist dringend eine Ausbildung zum Zoofachverkäufer mit den Schwerpunktthemen Aquaristik & Teich, Terraristik, Hund & Katze, Nager und Vögel etc. Ich halte es für grob Fahrlässig dem Endverbraucher das erforderliche Wissen auf einem Spickzetel in die Hand zu drücken und ihn damit nach Hause zu schicken. Hier bedarf es einem Dialog mit fachlich versiertem Background auf der Verkäuferseite, so dass er auch in der Lage ist die richtigen Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Das Problem ist nur, das kostet Geld und dann arbeitet keiner mehr für 1200.- EUR netto. Damit wird alles teurer, auch die Tiere und dann wird man sich überlegen ob man mal eben die nächsten 10 Neons verheizt oder nicht? Damit könnte Tierschutz anfangen...

    Hier mal ein Beispiel aus der Praxis: Ich war kürzlich in einem Baumarkt mit Lebendtierabteilung. Kunde kommt und lässt sich 2 Minihaie einpacken. Zack Nummer auf den Beutel und ab zur Kasse. Kein Hinweis, dass die Tiere groß werden, Räuber sind und später auf Brackwasser gepflegt werden müssen. Kein Hinweis zur artgerechten Ernährung, keine Frage nach der Aquariumgröße, kein Hinweis wie man Brackwasser herstellt - einfach nichts außer "einen schönen Tag noch".

    Ich habe im Gegenzug einen Kunden gehabt, der in die Meerwassraquaristik einsteigen möchte. Er pflegt zu Hause eine Gruppe Minihaie und das mehr als vorbildlich... nun möchte diese Tiere los werden. Bei der Vermittlung habe ich einen Freund angerufen der Großhändler ist - er hat angeboten die Tiere in Obhut zu nehmen und sie an einen Zoologischen Garten zu vermitteln, da 40 cm große Minihaie eben mal nicht einfach so verkauft werden können und sollten. Für mich ist das Tierschutz im Interesse der Tiere.

    Wenn das andere allerdings die Vorstellung von Tierschutz dann bitte - meine ist es sicher nicht.

    ... und dann noch ein Wort zum Import. Keiner regt sich auf wenn Aale in Bottichen gehalten werden, keiner regt sich über die Fangmethoden in der Fischerei auf - aber alle empfinden es als nicht artgerecht, wenn Neons in der freien Wildbahn gefangen werden. Wir reden von artgerechter und natürlicher Tierhaltung dabei entspricht dass was wir darunter verstehen nur unserem rosaroten Gedankengut. Denn wer hält einen Kampffisch in einer Pfütze / einem Tümpel oder wer sorgt dafür, dass Killis im Sommer vertrocknen - während sie sich paaren? Mutter Natur macht so etwas... einige empfinden es aber schon als grausam, wenn Tiere von Zuchtfarmen aus Asien in einem Beutel, gut verpackt, um die halbe Welt geflogen werden. Die s.g. Tierschützer schmeißen dann gern mit Ausfallquoten von 90% um sich, dabei sind es heute kaum Tiere die einen solchen Transport nicht überstehen. Die Ausfallquote liegt nachgewiesener Maßen im ganz kleinen % Bereich, was allein schon der gesunde Menschenverstand einem sagen müsste, denn wie sonst könnte man 10 Rote Neons für 6,99 EUR kaufen?

    Mich regt diese ganze vorgeschobene Scheinheiligkeit auf - anstatt mal wirklich etwas zu tun, wächst eine Organisation nach der anderen aus dem Boden die einen großen Teil der Zuwendungen in Verwaltungskosten und unsinniger Lobbyarbeit versenken.

    Schafft doch einfach mal vernünftige Rahmenbedingungen und ein Bewusstsein für eine angemessene Tierhaltung.

  • Ich habe eine sehr klare Vorstellung von Tierschutz, die aber weit über das normale Maß dessen was in vielen s.g. "Fachgeschäften" geboten wird hinaus geht.

    Ein ganz schön großes Knäul, das Du uns da vor die Füße wirfst und das zu entwirren, ein Weilchen dauert! Es ist gut, dass Du Dir Gedanken zum Thema Tierschutz machst … Aber bitte nicht alles auf einmal und vor allem: realistisch bleiben!

    Themen wie Wasserchemie, richtige Ernährung, Fragen der Beleuchtung im Bezug auf den biochemischen Haushalt eines Aquariums uvm. sind Dinge die meiner Erfahrung nach in 90% der Lebendtier verkaufenden Geschäfte nicht klar vermittelt werden können. Das was wir brauchen sind Fachberater die das Handwerkzeug mitbekommen haben auch fachkundig zu beraten

    In Zoofachgeschäften gibt es keine Fachberater mehr? Wo sind die denn hin? Deine Behauptung widerspräche außerdem den Aussagen führender Zoofachgeschäfte-Inhaber und ihren Interessengruppen wie OFI, DV-TH e.V., VDA, ZZF, BNA usw.

    Ich habe es mehr als einmal erlebt, dass jemand beim VDA einen Sachkundenachweis abgelegt hat, der dann vom Veterinäramt anerkannt wurde. Alles was man dazu machen muss ist einen Fragenkatalog auswendig lernen, wie beim Führerschein. Aber kann ich deswegen Auto fahren? Kenne ich mich deswegen mit den vielen Arten und ihren Bedürfnissen aus?

    Ja, es ist möglich, die Fahrprüfung erfolgreich zu absolvieren (ob man nun fahren kann oder nicht). Das erlebe ich jeden Tag im Strassenverkehr! Warum sollte es beim Sachkundenachweis anders sein? Was würdest Du dem VDA an Verbesserungen vorschlagen und wie sollten sie umgesetzt bzw. durchgeführt werden, um den von Dir kritisierten Zustände Einhalt zu gebieten?

    Ich selbst war mal so direkt und habe eine Tierärztin gefragt ob sie überhaupt in der Lage ist einen Goldfisch vom Goldhamster zu unterscheiden. Sie hat es mit Humor genommen und selbst auf die Defizite im System hingewiesen.

    Wäre ich die betreffende Tierärztin gewesen, ich hätte mir diese Unverschämtheit nicht gefallen lassen.
    Wie sähen denn die Parameter Deiner Checkliste aus?

    ... und ja diese Beipackzettel sind der größte Unsinn aller Zeiten. Wird dadurch ein Tier richtiger oder falscher gepflegt? Steht da drauf welche Arten man vergesellschaften kann und welche nicht? Wird dort etwas über die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse gesagt? Ich habe jedenfalls noch kein "Infoblatt" gesehen auf dem nur annähernd das wiedergegeben wird, was ich von einem vernünftigen Fachgespräch erwarte.

    Beipackzettel sind richtig. Das heißt nicht, dass sie allumfassend aufklären! Sie sind der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen konnte! Hast Du eine Ahnung, wie viel Widerstand es diesbezüglich gab? Leute, die auf Fachgespräche und Infoblätter pfeifen, wird es immer geben. Wie willst Du denen Verstand beibringen?


    ich habe jedoch ein weit anderes und tieferes Verständnis von dem was ich meinen Kunden mit auf den Weg gebe...

    Das ehrt Dich!


    Wenn die Sachkunde heute darin besteht dass dem Verkäufer z.B. an die Hand gegeben wird, das er max. 1 cm Fisch / Liter Wasser setzen darf, dann ist das doch mehr als surreal. Es bedeutet nichts anderes, als dass man einen 40 cm Gibbiceps in ein 60 cm Aquarium sperren darf und er nach Richtlinie immer noch 14 Liter Reserve hat. Wo soll das anfangen, so aufhören?

    Wenn Du bessere Ideen hast, dann kommuniziere sie. Wir wären geehrt, Deine Verbesserungsvorschläge aus saia.fish vorzustellen!


    Das was wir brauchen ist dringend eine Ausbildung zum Zoofachverkäufer mit den Schwerpunktthemen Aquaristik & Teich, Terraristik, Hund & Katze, Nager und Vögel etc. Ich halte es für grob Fahrlässig dem Endverbraucher das erforderliche Wissen auf einem Spickzetel in die Hand zu drücken und ihn damit nach Hause zu schicken. Hier bedarf es einem Dialog mit fachlich versiertem Background auf der Verkäuferseite, so dass er auch in der Lage ist die richtigen Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Das Problem ist nur, das kostet Geld und dann arbeitet keiner mehr für 1200.- EUR netto. Damit wird alles teurer, auch die Tiere und dann wird man sich überlegen ob man mal eben die nächsten 10 Neons verheizt oder nicht? Damit könnte Tierschutz anfangen...

    Du meinst, wenn wir es teurer machen, dann ist dem Tierschutz bereits Genüge getan?


    Hier mal ein Beispiel aus der Praxis: Ich war kürzlich in einem Baumarkt mit Lebendtierabteilung. Kunde kommt und lässt sich 2 Minihaie einpacken. Zack Nummer auf den Beutel und ab zur Kasse. Kein Hinweis, dass die Tiere groß werden, Räuber sind und später auf Brackwasser gepflegt werden müssen. Kein Hinweis zur artgerechten Ernährung, keine Frage nach der Aquariumgröße, kein Hinweis wie man Brackwasser herstellt - einfach nichts außer "einen schönen Tag noch".

    Ich habe im Gegenzug einen Kunden gehabt, der in die Meerwassraquaristik einsteigen möchte. Er pflegt zu Hause eine Gruppe Minihaie und das mehr als vorbildlich... nun möchte diese Tiere los werden. Bei der Vermittlung habe ich einen Freund angerufen der Großhändler ist - er hat angeboten die Tiere in Obhut zu nehmen und sie an einen Zoologischen Garten zu vermitteln, da 40 cm große Minihaie eben mal nicht einfach so verkauft werden können und sollten. Für mich ist das Tierschutz im Interesse der Tiere.

    Um ehrlich zu sein, wir sind entsetzt zu hören, dass es Haie im Baumarkt zu kaufen gibt. Wie heißt der Markt und wo befindet er sich?
    Zum Thema Hai empfehlen wir, einmal unsere Fischlisten zu inspizieren!


    ... und dann noch ein Wort zum Import. Keiner regt sich auf wenn Aale in Bottichen gehalten werden, keiner regt sich über die Fangmethoden in der Fischerei auf - aber alle empfinden es als nicht artgerecht, wenn Neons in der freien Wildbahn gefangen werden. Wir reden von artgerechter und natürlicher Tierhaltung dabei entspricht dass was wir darunter verstehen nur unserem rosaroten Gedankengut. Denn wer hält einen Kampffisch in einer Pfütze / einem Tümpel oder wer sorgt dafür, dass Killis im Sommer vertrocknen - während sie sich paaren? Mutter Natur macht so etwas... einige empfinden es aber schon als grausam, wenn Tiere von Zuchtfarmen aus Asien in einem Beutel, gut verpackt, um die halbe Welt geflogen werden. Die s.g. Tierschützer schmeißen dann gern mit Ausfallquoten von 90% um sich, dabei sind es heute kaum Tiere die einen solchen Transport nicht überstehen. Die Ausfallquote liegt nachgewiesener Maßen im ganz kleinen % Bereich, was allein schon der gesunde Menschenverstand einem sagen müsste, denn wie sonst könnte man 10 Rote Neons für 6,99 EUR kaufen?

    Kennst Du die Fangmethoden der Fischereien wirklich? Dass sich da noch einiges ändern muß, weiß inzwischen jeder, der an Tier- und Umweltschutz Interesse zeigt. Deinen weiteren Gedankensprünge kann ich leider nicht folgen. (Mich würde mal Deine Definition von Tierschützer interessieren?)


    Mich regt diese ganze vorgeschobene Scheinheiligkeit auf - anstatt mal wirklich etwas zu tun, wächst eine Organisation nach der anderen aus dem Boden die einen großen Teil der Zuwendungen in Verwaltungskosten und unsinniger Lobbyarbeit versenken.

    Schafft doch einfach mal vernünftige Rahmenbedingungen und ein Bewusstsein für eine angemessene Tierhaltung.

    Ich merke schon, Dich regt die ganze Sache furchtbar auf - deshalb seien Dir Deine o.g. Plattitüden verziehen!

    Frank Schmidt (Pressearbeit)

  • Hallo Frank,

    Deine Antworten sind doch schon das Problem. Sorry aber wie willst Du Probleme lösen, wenn Dir der Background fehlt. Was wäre jetzt so als wenn ich dem Automechaniker erklären solle was er am Motor reparieren soll oder er mir die Spezifikationen inkl. ihrer Auswirkungen auf den biochemischen Ablauf eines Aquariums erklären soll.

    Mini-Haie sind keine Haie im herkömmlichen Sinn, genauer gesagt handelt es sich bei Ihnen um Ariopsis seemanni (Welsart) kommt von der südlichen USA bis zum nördlichen Südamerika vor. Jungtiere leben in Süßwasser, Alttiere gehen in die Flussmündungen und benötigen daher irgendwann Brackwasser. Sie benötigen lange Aquarien, sind agile Schwimmer und ernähren sich vorwiegend von Fischen, Krebse usw. Man kann sie gut in entsprechenden Aquarien pflegen und an Frostfutter gewöhnen.

    Wie soll ich mit Dir ganz lieb und neutral über die Dinge reden wenn Du mich bei dem Thema Minihaie an Eure Liste verweist. Das beweist doch einmal mehr, dass die Tierschutzorganisationen nur einen sehr bedingten... fachlichen Horizont haben.

    Meine Vorstellung von Tierschutz beginnt da wo der Fachhandel in der Lage ist beim Tierhalter ein Bewusstsein für eine "art-empfehlenswerte" Tierhaltung zu schaffen. Wo er dem Kunden den nötigen Background vermittelt die Tiere so zu pflegen, dass ihnen ein langes Leben beschert wird in einer möglichst der Natur nachempfundenen Umgebung und diese mit den menschlichen Wünschen in Einklang zu bringen. Denn mal ehrlich, es ist geradezu unrealistisch reale Bedingungen im Aquarium zu schaffen.

    Damit meine ich dass es nicht realistisch ist eine braune Brühe im Aquarium zu erzeugen oder gar das Aquarium austrocknen zu lassen, nur um im natürlichen Jahreszyklus beispielsweise Killifische vertrocknen zu lassen, damit sie wie in der Natur ablaichen.

    Auch habe ich ein Problem damit auf so einer Basis zu diskutieren, wo mir Listen empfohlen werden wo die Rochenhaltung gänzlich als ungeeignet erklärt wird. Potamotrygon hystrix kann beispielsweise sehr gut in entsprechenden Aquarien gepflegt werden. Wir selbst haben schon mehrfach Anlagen mit bis zu 10 m² Grundfläche montiert. Wer sich diese Tiere anschafft hat sich in der Regel vorab informiert.Hingegen konnte ich keinen Hinweis auf die besonderen Anforderungen von Pterygoplichthys gibbiceps finden, der ja nun in Massen im Zoohandel angeboten wird, die Haltung ausgewachsener Tiere (bis zu 50 cm) aber in vielen Aquarien nicht zu empfehlen ist.

    Ich wurde in meiner Funktion als Ausbilder mal gefragt ob ich nicht Interesse hätte im IHK Prüfungsausschuss mitzuwirken. Ich habe dankend abgelehnt, weil meine Anforderungen auf einem Niveau sind, dass dies in der Prüfung nur Ärger gegeben hätte.

    Ich habe gerade als Autor mich hingesetzt und einen Artikel zum Thema Algen im Süßwasseraquarium verfasst. Allein der Text lag bei 10 Seiten und ich musste mich zügeln nicht zu komplex zu werden. Wenn wir zwei mal in 10 Zoogeschäfte gehen würden (ich lade Dich herzlich ein) dann möchte ich darauf wetten, dass nicht einmal 3 eine Algenproblematik nachhaltig und richtig lösen können.

    Es gehört weit mehr dazu als Verbote aufzustellen, Horrorszenarien in die Welt zu malen um dem Begriff Tierschutz gerecht zu werden und genau dass ist mein Problem. Heute sind wir nicht einmal mehr in der Lage den Tieren im Bedarfsfall zu helfen. Nehmen wir beispielsweise eine bakterielle Infektion. Vor 10 Jahren bin ich hingegangen und habe eine antibiotische Behandlung vorgenommen. Heute soll der Tierarzt eine Mikrobiologie anfertigen die 2-4 Tage dauert. Wenn dann das Ergebnis vorliegt und er mir ein Rezept ausstellen kann ist der Bestand qualvoll verendet. Ist dass unsere Vorstellung von Tierschutz?

    Ein Hund mag das gut mitmachen unsere Fische aber nicht. Hersteller wir JBL z.B. hatten ein Nifurpirinol haltiges Präparat gegen einige bakterielle Infektionen. Der Gesetzgeber hat aber den freien Verkauf verboten weil irgendjemand den Irrglauben hatte, dass wenn mal ein Aquarianer seine 100 Liter Wasser in den Abfluss gibt die Menschheit daran zu Grunde geht. Sicher sind diese Formulierungen überzogen, aber viel mehr überzogen ist der Unfug der dahinter steht.

    Wasserpflanzen werden fürs Aquarium EU-weit verboten, weil sie irgendwo in Spanien sich invasiv vermehrt haben und weils so schön ist nehmen wir bei der Gelegenheit noch gleich 100 weitere Arten hinzu.

    Ich bin dafür, dass man alles mit Maß und Ziel macht. Aber bitte liebe Tierschutzorganisationen dann holt Leute ins Boot, die etwas von Ihrem Handwerk verstehen und nicht solche die schlaue Parolen in die Welt setzen aber mit den Tieren nie etwas zu tun hatten.

    Das Thema ist zu komplex und wichtig als dass man es hier im Chat erörtern könnte. Fakt ist aber dass wir mit einer fundierten Ausbildung den Menschen etwas an die Hand geben, die diese Tiere an den Tierhalter bringen und dass ist das wichtigste was man machen kann. Dazu reicht es jedoch nicht aus, einen §11 beim VDA zu machen und los gehts. Den Ordner hab ich selbst durch und anschließend schön brav die Kreuze überall dort gemacht wo der Test sie verlangt hat. Das war bevor ich im Anschluss eine heiden Diskussion mit dem Prüfer über die Richtigkeit von Antworten hatte. Es ist nun einmal nicht so einfach wie manch einer sich das Ganze vorstellt.

    Und zu Deinem Kommentar Du kannst meinen Gedankensprüngen nicht folgen... Du willst es nicht wirklich oder? Aber ich will es Dir gern nochmal etwas anders erklären.

    Tierschützer meinen in der Regel dass die Tiere nicht artgerecht oder sagen wir naturgetreu gepflegt werden aber wenn wir uns mal anschauen was in der Natur mit mancher Art passiert, dann können wir sie nicht so pflegen wie es sein müsste. Es gibt diverse Killifischarten (nur mal als ein Beispiel) die leben in Bächen die im Jahreszyklus austrocknen. In Ihrem letzten Darsein wird der Instinkt für die Arterhaltung geweckt. Also wird sich noch schnell vermehrt bevor Mutter Natur das letzte bischen Wasser verdunsten lässt und damit das Licht für sie ausschaltet. Würden wir diesen Effekt, im Rahmen einer artgerechten Tierhaltung, auf unser Aquarium spiegeln... müssten wir einen HQI Brenner über das Aquarium hängen, das Wasser ablassen und den letzten Rest verdampfen lassen... bis Fisch tot.

    Das wäre Artgerecht, jedoch mit unserem menschlichen Empfinden für die Fische nicht vereinbar. Insofern hinkt doch schon der Begriff artgerechte Haltung.

    Und nun noch ein Wort zu den Fangmethoden. Ich halte nichts davon mit Gift u.ä. zu fangen auch verabscheue ich es zu tiefst, wenn einem Rochen Muttertier der Rücken aufgeschnitten wird nur um an die Jungtiere zu kommen. Es widert mich an, wenn ich mitbekomme das Menschen Haiflossensuppe essen oder Kaviar... weil ich weiß welche Qualen diese Tiere durchleben mussten. Aber dass alles hat nichts mit dem zu tun, was wir in unserer täglichen Arbeit für die Heimtierhalter tun.

    Ihr startet solche Umfragen in einem Forum wie NRW-Riff... dabei sind hier fast 2000 Mitglieder, die so ziemlich alles andere als verantwortungslos mit Ihren Schützlingen umgehen. Viele von uns haben tausende von Euros investiert um eine art angemessene Pflege zu gewährleisten. Was ich an dieser Stelle gerne mal wissen möchte... was erwartest Du von uns?

    Wenn Du Dich nachhaltig für den Tierschutz einsetzen möchtest und es wirklich ernst meinst... dann sorge dafür dass die Menschen die Tiere verkaufen eine hochqualifizierte Ausbildung erhalten. Überlasst die Sachkunde nicht den Verbänden, sondern einer Prüfung vor der IHK von fachkundigen Prüfern. Der VDA ist meiner Meinung nach nicht die Institution die das bewerkstelligen kann. Die Prüfer sind oft nur ganz normale Vereinskollegen die einen Lehrgang besucht haben und ehrenamtlich am Sonntag im Vereinslokal oder (wie bei mir damals) auf dem heimischen Sofa die Prüfungsbögen haben ausfüllen lassen.

  • Lieber Tim,

    ich sag’s wie is: ich kann Dir einfach nicht folgen! Deine Ausführungen sind erschöpfend und inkonsistent. Selbst ein Wink mit dem Zaunpfahl (s. Fischlisten) scheint seine Wirkung verfehlt zu haben. Ich möchte des Weiteren darauf hinweisen, dass SAIA alles andere als eine Tierschutzorganisation ist. Wir besitzen auch keinen Zauberstab, der die unschönen Seiten des Meerwasserhandels und der Meerwasseraquaristik verschwinden läßt. Wohlgemerkt, Meerwasser...!

    Allein Deine Frage, warum das Ganze auf NRW-Riff.de stattfindet, kann und will ich Dir noch beantworten. Weil der Betreiber des genannten Forums im SAIA-Vorstand ist!

    Frank Schmidt (Pressearbeit)

  • Lieber Tim

    Leider kenne ich diese Organisation schon etwas länger und verfolge sie auch Regelmässig.

    Ich staune immer wieder, wie Leute sich da mitreissen lassen können so etwas zu Unterstützen.

    Für mich ist diese Aussage mal wieder ein Typischer Fall, man benötigt eine Plattform und muss sich hinter einen Forenbetreiber verstecken anstatt die Frau/Mann zu stehen. :thumbdown:
    "Weil der Betreiber des genannten Forums im SAIA-Vorstand ist!"

    Meine Wenigkeit ist ja auch schon viele Jahre dabei, hat die Welt bereist und auch in diversen Kontinenten Fangstationen unserer Pfleglinge anschauen dürfen und miterleben wie dies ganze Abläuft.

    Bin zum Glück nicht in Deutschland zuhause, aber hier in der Schweiz im Dachverband Mitglied, halte auch schön brav meine Vorträge und probiere da den Mitgliedern aus Erfahrungen zu berichten und sie zu sensibilisieren.

    Tim wen man nicht auf seinen Partner im Gespräch eingehen möchte und sich nur noch mit so schwachen Argumenten wehrt, „ich sag’s wie is: ich kann Dir einfach nicht folgen!“ sagt mir so etwas schon sehr viel.

    Habe dies selber auch in direkten Gesprächen schon feststellen müssen. Finde es aber sehr toll, dass du dich hier voll einsetzt. :thumbup:

    @Normen
    Ist nichts gegen dich, bitte nicht falsch verstehen.
    Auch wenn du da Vorstandsmitglied bist.

    ><((((º> ><((((º>
    Salzige Grüsse
    Henning


    Becken 245x90x80; Nachzuchtbecken 1 x 100x70x50 mit Sandbett und 1 x 100x70x50 mit lebenden Steinen
    Filterbecken 100x70x40
    Beleuchtung diverse LED
    [lexicon]Abschäumer[/lexicon] ATI
    Strömung 3 x 14'000l/h ; und ca. 3'000l/h Technik-AQ

    Eingerichtet April 2007

  • @ Henning
    Du solltest (wenn Du Dich regelmäßig mit SAIA beschäftigst) wissen, dass wir es nicht nötig haben, uns zu verstecken. Warum sollten wir das tun? Vor wem sollte sich SAIA verstecken?


    Meine Wenigkeit ist ja auch schon viele Jahre dabei, hat die Welt bereist und auch in diversen Kontinenten Fangstationen unserer Pfleglinge anschauen dürfen und miterleben wie dies ganze Abläuft.

    Schön für Dich! Aber was ist das für eine Aussage? War immer alles zu Deiner Zufriedenheit, die Fangstationen wie sie besser nicht sein könnten? Kein Zyanid, kein Middleman, keine Verluste von "Pfleglingen"? In welchen Gegenden warst Du bloß???

    Frank Schmidt (Pressearbeit)

  • Ich finde einige Fangmethoden auch nicht gut aber deswegen alles zu verteufeln ist weder fair noch angebracht.

    Es tut mir leid, aber wenn mir jemand auf den Begriff Minihaie eine Liste empfiehlt in der von der Haihaltung abgeraten wird... dann zeugt dass einfach nur von einer tiefen Unkenntnis.

    Ich setze mich ja gern mit Menschen wie Themen auseinander aber dann sollte die Diskussion auf Augenhöhe erfolgen.

    Wenn jemand vom Tierschutz in einem aquaristischem Forum redet, dann sollte er ein Mindestmaß an Qualifikation aufweisen. Ebenso halte ich es mit der qualifizierten Beratung, der Abnahme von Prüfungen etc. Wenn man ernsthaft über den Tierschutz sprechen möchte muss man bereit sein Wege zu suchen diesen zu verbessern. Das Ganze kann dann aber nicht auf der Schiene ablaufen gute Buben - böse Buben

    Den Import zu verbieten oder den Handel mit Zierfischen die versendet werden... ist einfach grotesk und sinnfrei. Wo wollen wir anfangen - wo aufhören? Soll die Tschechische Züchterei keine Nachzuchten mehr nach Deutschland liefern? Ist der Import aus Asien zu weit oder der aus Südamerika?

    Ich selbst habe über viele Jahre Zierfische versendet, Raritäten und ich habe dabei stets auf eine umfangreiche Beratung geachtet, Transportunternehmen sorgfältig ausgewählt, Direktflüge für den Export genutzt uvm. Der Ausfall war nahezu Null. Auch der Import war vollkommen unproblematisch, eine gezielte Quarantäne, eine sorgfältige Hälterung und eine artoptimierte Ernährung sind dabei wichtige Werkzeuge.

    Da fängt für mich der Tierschutz an und er geht weiter über eine viele Bereiche. Wie oft Frank hast Du dich mit den ernährungsphysiologischen Nahrungsbedingungen Deiner Schützlinge beschäftigt? Einfach Futterdose auf und rein damit ist etwas einfach. Was bewirkt Nitrit im Süßwasser und warum ist es im Meerwasser weniger problematisch? Was kannst Du mir zum Thema Algen berichten und welche Eigenschaften hat Licht für welchen Aquariumbesatz? Sie kann man eine Ichthyophthriose auf natürlicher Weise begegnen, und wie Fische im Bedarfsfall betäuben? Was kannst Du mir über das Seitenlinienorgan sagen und was über Stress bei Fischen? Welche Auswirkungen hat aller Wahrscheinlichkeit nach ein blauer Hintergrund auf Fische (übrigens ein interessantes Thema zu dem man im Rahmen des Tierschutzes eine Studie beauftragen sollte... das Institut für Binnenfischerei in Potsdam könnte bei Kostenübernahme hier mal tätig werden)?

    Das sind nur einige Grundlagen denen es bedarf wenn man sich über die Grundzüge des Tierschutzes unterhalten möchte. Gesetze werden hier nicht helfen, was aber etwas bringt ist es Fachwissen zu vermitteln, zu zeigen wie man es besser machen kann.

    Insofern Frank - ich freue mich auf eine interessante Diskussion aber wenn lass uns diese auf Augenhöhe führen. Schnapp Dir mal den Mergus und dann ein paar gute Meerwasserbücher... lies im Internet und stelle Dir selbst die richtigen Fragen. Im Anschluss bin ich gern bereit mit Dir gemeinsam mal den Zoofachhandel zu besuchen, damit Du Dir ein eigenes Bild über die Situation im Markt machen kannst. Keine Sorge ich stelle ein paar ganz unschuldige Fragen und dann wirst Du sehen wie und wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Es wird für Dich ein spannendes Erlebnis sein, wenn Du live erlebst dass Importverbote belanglos sind, denn ich bin mir sicher dass auch die Nachzuchten ein gleiches Recht auf eine artgerechte Haltung haben wie Tiere die aus der Natur entnommen werden.

    Für den Tierschutz gibt es eine ganz einfache Formel Tierschutz = nötiges Fachwissen + gesunden Menschenverstand. Das erste kann man erlernen, das Zweite muss einem gegeben sein.

    In diesem Sinne lieber Frank sei ermutigt Dich ernsthaft mit den Grundlagen auseinander zu setzen, dann bin auch ich motiviert meine Ideen und Vorstellungen einzubringen, die Dich und Deine Kollegen vielleicht inspirieren die richtigen Fragen zu stellen um den guten Weg zu finden.

    So wie es jetzt aber läuft könnte man den Airlines verbieten zu fliegen, damit der Import gestoppt würde und damit wäre nichts gewonnen... denn ein x-faches mehr Fische enden in den heimischen Toiletten, wegen unsachgemäßer Haltung als auf den Transportwegen zu uns nach Deutschland.

  • Wenn ich dieses "fachlich fundierte" Antwortsammelsurium von SAIA lese fühle ich mich erneut bestätigt, diese Organisation ist überflüssig wie ein Kropf.

    Ich glaube Tim, es hat keinen Zweck,sich weiter zu erklären, da es von dort überhaupt nicht verstanden wird. ( oder es will nicht verstanden werden)

    Gruß
    Bernd

    Becken 200x70x60, Beleuchtung LED 2x NextOne eighty, RFP RD 3 Speedy 80W, 3 x Ecotech MP 40QD mit Reeflink, Nyos Quantum 160, ATI Dosierpumpe, Knepo Fließfilter, AquaLight ST-O2 Nachfüllanlage
    ---TRITON-Methode---- Beckenstart Nov. 16

  • Lieber Tim,

    Dein polemisches Gesülze ist ermüdend und führt zu nix. So wie Deine Formel. Ersetze das Wort „Tierschutz“ einfach mal mit „Weltfrieden“ und Du wirst sehen, es kommt aufs Gleiche hinaus …! Wie kann man nur so abgehoben sein? Es ist tatsächlich schwer, mit Dir auf Augenhöhe zu diskutieren.

    Frank

  • Im Übrigen, ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. Die Wahl in Deutschland ist gelaufen - und so wie es aussieht, könnt ihr weitermachen wie bisher! Scheiß auf das, was euch Ellen Thaler oder Rüdiger Latka mit auf dem Weg gegeben haben. Nicht SAIA sondern diese Diskussion ist überflüssig wie ein Kropf (Danke, Bernd!)

  • Selbstverständlich lieber Frank werde ich weiter machen wie bisher, denn mit meinem Selbstverständnis für eine solide Beratung im Sinne von Tier und Tierhalter leiste ich meinen Beitrag zum praktischen und gelebten Tierschutz, in Zeiten in denen andere versuchen sich durch Stimmungsmache und Theorie mit dem Begriff Tierschutz zu schmücken ohne praktische Lösungen und Kompromisse zuzulassen.

    Mich erinnert das alles sehr an Konrad Adenauer.... und seinem Zitat "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont".

    In diesem Sinne Glück auf für alle die, die verantwortungsbewusst mit und für Ihre Schützlinge eintreten und damit praktischen und aktiven Tierschutz betreiben.

    Ich danke Dir im übrigen sehr für Deinen erheiternden Beitrag zu den Minihaien, der beispiellos das wiederspiegelt was zu erwarten war.

  • Ich danke Dir im übrigen sehr für Deinen erheiternden Beitrag zu den Minihaien, der beispiellos das wiederspiegelt was zu erwarten war.

    Wenn Du noch nicht einmal den Wink mit dem Zaunpfahl (s. oben) verstehst, dann kann ich Dir nicht weiterhelfen...

    Nichtsdestotrotz stimme ich Dir im Folgenden uneingeschränkt zu: "solide Beratung im Sinne von Tier und Tierhalter ist aktiver Tierschutz." Ich wünsche Dir im Namen von SAIA viel Erfolg damit!

    Frank Schmidt (Pressearbeit)

  • Es scheinen eine Reihe von Leute meine Auffassung zu teilen und daher wäre es einen Gedanken wert, über einen Verein (als Gegenmodell zu den vielen Tierschutzorganisationen) auf die Beine zu stellen, der es sich zur Aufgabe macht praktische Lösungen zu erarbeiten wie man mit der Haltung und dem Handel von Zierfischen umgeht. Wenn etwas aus einem Selbstverständnis heraus passiert, vielleicht sogar eine Art Selbstverpflichtung dann könnte es nachhaltig und richtungsweisend sein. Mich bewegt vor allem der Gedanke nach praktischem Tierschutz, der bei Haltern wie Händlern praktizierbar ist und vielleicht der Politik Instrumente an die Hand geben kann sinnvoll tätig zu werden.

    Mich würde an dieser Stelle einmal interessieren wie die NRW-Riffler zu so einer Idee stehen?

  • Es scheinen eine Reihe von Leute meine Auffassung zu teilen und daher wäre es einen Gedanken wert, über einen Verein (als Gegenmodell zu den vielen Tierschutzorganisationen) auf die Beine zu stellen, der es sich zur Aufgabe macht praktische Lösungen zu erarbeiten wie man mit der Haltung und dem Handel von Zierfischen umgeht. Wenn etwas aus einem Selbstverständnis heraus passiert, vielleicht sogar eine Art Selbstverpflichtung dann könnte es nachhaltig und richtungsweisend sein. Mich bewegt vor allem der Gedanke nach praktischem Tierschutz, der bei Haltern wie Händlern praktizierbar ist und vielleicht der Politik Instrumente an die Hand geben kann sinnvoll tätig zu werden.

    Mich würde an dieser Stelle einmal interessieren wie die NRW-Riffler zu so einer Idee stehen?

    Tja ,Tim
    grundsätzlich ist das ein guter Gedanke, aber leider wirst du dir bei der weit verbreiteten fehlenden Sachkenntnis und Borniertheit der Entscheidungsträger vorkommen, als würdest du vor einer riesigen Mauer stehen die du einfach nicht einreißen kannst.

    Ich betreibe seit vielen Jahren eine Hundeschule und war schon vorher als Hundetrainer und Verhaltensberater tätig.
    In diesem Zusammenhang war ich in viele Diskussionen bzgl. der noch heute existierenden Rasselisten involviert.
    Man kann sich als Unbeteiligter gar nicht vorstellen, wie sogenannte Experten Argumente an den Haaren herbeizogen, um zu bestimmten Entscheidungen zu kommen. Wir, die den entsprechenden Erfahrungsschatz über viele Jahre erworben hatten, wurden zwar gehört, aber überhaupt nicht verstanden. Warum ? Weil eben eine Diskussion auf Augenhöhe gar nicht möglich war !
    Man hatte ein bestimmtes Ziel bereits im Kopf und dieses wollte man - egal wie - erreichen.
    und genau dieses De`ja`- vu habe ich in der vorangegangen Diskussion.


    Im Übrigen, ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. Die Wahl in Deutschland ist gelaufen - und so wie es aussieht, könnt ihr weitermachen wie bisher! Scheiß auf das, was euch Ellen Thaler oder Rüdiger Latka mit auf dem Weg gegeben haben. Nicht SAIA sondern diese Diskussion ist überflüssig wie ein Kropf (Danke, Bernd!)

    Und in genau dieses Niveau rutschten die damaligen Unterhaltungen auch, wenn sich die "Fachleute" nicht mehr zu helfen wussten.

    " Herr, bitte lass Hirn vom Himmel regnen " dash

    Gruß
    Bernd

    Becken 200x70x60, Beleuchtung LED 2x NextOne eighty, RFP RD 3 Speedy 80W, 3 x Ecotech MP 40QD mit Reeflink, Nyos Quantum 160, ATI Dosierpumpe, Knepo Fließfilter, AquaLight ST-O2 Nachfüllanlage
    ---TRITON-Methode---- Beckenstart Nov. 16

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!