Hallo zusammen,
ich habe hier mal das Thema "Aquarien-Fotografie für Anfänger" angepinnt, damit Ihr Eure Erfahrungen auf diesem Gebiet mit den anderen teilen sowie auch Eure Fragen zu diesem Thema stellen könnt.
Hallo zusammen,
ich habe hier mal das Thema "Aquarien-Fotografie für Anfänger" angepinnt, damit Ihr Eure Erfahrungen auf diesem Gebiet mit den anderen teilen sowie auch Eure Fragen zu diesem Thema stellen könnt.
Hi, die Idee finde ich gut ![]()
Habe selber eine DSLR (Nikon D5000), mich würden die manuellen Einstellungen interessieren,
die auch bei einem Standard Objektiv in etwa was bringen würden.
Die Einstellungen würden mich auch mal interessieren, hab auch die D5000 hier rumliegen ![]()
...das ist insgesamt weniger eine Frage der Einstellung - die Übung macht's letztlich...
Die Anfänge sollten mit wenig oder garnicht beweglichen Objekten erfolgen, z.B. mit Korallen oder Anemonen. Es wäre überdies sinnvoll, für Aufnahmen die Strömung auszuschalten, um keine Bewegungsunschärfen hinnehmen zu müssen.
Die Kamera auf Blendenvorwahl stellen (die Verschlußzeit wird dann automatisch von der Kamera festgelegt) und schon kann's losgehen. Je nach Objekt wären Blende 8-11 geeignet (damit wird eine relativ großzügig bemessene Tiefenschärfe erzeugt). Soll die Schärfe nur punktuell gesetzt werden, kann die Blende auch weiter geöffnet werden (Offenblende bei Makro-Objektiven ist meistens 2.8, Blende 4 bringt allerdings in aller Regel die bessere Leistung.
Es kann sehr hilfreich sein, die Kamera bzw. das Objektiv an der Scheibe anzulehnen, weil dadurch ein genauer Winkel sichergestellt ist, überdies die Kamera so ruhig gehalten wird, daß keine Verwacklungsgefahr besteht. Sollten Objektiv und Motiv einer solchen Handhabung im Wege stehen, wären ein Stativ oder zumindest eine gesicherte Auflagemöglichkeit ratsam. Zwar meinen viele Fotografen, auch aus der Hand gut und ruhig zu fotografieren, aber man sollte sich darüber klar sein, daß im Bereich Makrofotografie schon Millimeter über hop oder flopp entscheiden können. Bei größerer Distanz bzw. anderem Abbildungsmaßstab sind Freihandaufnahmen aber durchaus möglich.
Toll Peter, dass Du den Thread eröffnet hast.
Die Erklärung ist ja schon einmal ein guter Einstieg! Jetzt brauchen wir nur noch Fotos, die kritisiert werden können!
ich hol das Thema hier nochmal hoch, da mich das immer noch sehr interessiert.
bis jetzt mache ich die Fotos immer mit der Handykamera.
Hat mittlerweile einer den Kniff raus, sein Becken mit der Spiegelreflex zu fotografieren und hat hilfreiche Tipps in Sachen Einstellungen
Wäre echt super ![]()
Also generell kommt das sehr auf die Beleuchtung an..
Bei mir läuft es unter dem Reef Light ganz gut mit ner Blende von 4,0 - 5,6, Weißabgleich Kunstlicht, ISO 100, und möglichst lange Belichtungszeit.
Das ganze mache ich persönlich dann mit ner Canon EOS 30D und entweder dem 18-55 mit ner Nahlinse drauf oder mit dem 300/4.0 L IS USM, wobei das immer so n Platz Thema ist..
Hallo zusammen,
ich möchte euch hier einen kurzen Guide zum Thema Aquarienfotografie präsentieren.
Fotografieren tue ich seit 13 Jahren und verdiene zwischenzeitlich sogar ein wenig Geld damit.
Oftmals stellt man fest, dass ein Foto durch die Aquarienscheibe nicht so aussieht, wie man es gern hätte.
Entweder es fehlt die Schärfe, die Farben sehen nicht aus wie im Original, oder das Bild ist nicht richtig belichtet (zu hell/dunkel).
Im Folgenden möchte ich nun ein paar Tips zum passenden Equipment, der richtigen Technik und den Kameraeinstellungen geben.
Das Equipment:
Die Kamera: Für die Aquarienfotografie eignet sich erstmal jede Kamera. Ob die nun mit S,C oder N anfängt ist vollkommen Schnuppe.
Dann stellt sich die Frage ob Kompaktkamera, DSLR, BRIDGE oder Handy. Auch hier gilt, alles geht.
ABER: Die Benutzung einer Handykamera kann im Zweifelsfall öfter zu unbefriedigenden Ergebnissen führen, da man hier meist nicht allzu großen Einfluss auf die Aufnahmeparameter (Blende, Belichtungszeit, etc.) hat.
Solltet ihr vor der Entscheidung stehen, eine neue Fotomaschine anzuschaffen, würde ich aus meiner Erfahrung eigentlich immer eine DSLR empfehlen. Diese bietet die größte Flexibilität und meistens auch eine größere Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Keine Angst die ist nicht komplizierter als euer Telefon =)
Das Objektiv: Eigentlich kommen hier nur zwei verschiedene Typen in Frage. Ein sogenanntes Makroobjektiv, welches eine minimale Aufnahmeentfernung ermöglicht und somit einen Maßstab bis 1:1 abbildet. Wenn ihr Nahaufnahmen von z.B. Korallen seht, so wird meist diese Art Objektiv genutzt. Der andere weitverbreitete Typ ist ein sogenanntes Weitwinkelobjektiv. Dieses hat eine sehr kleine Brennweite (meist um die 20mm), welche es ermöglicht das Aquarium in seiner Gänze darzustellen.
Dieses Objektiv wird meistens benutzt, wenn man einen Fulltank-Shot (eine totale des Aquas) oder sogar das Aquarium im Raum aufnehmen möchte.
Für mich haben sich beim Makro 50 und 100mm bewährt, als Weitwinkel nutze ich meistens 17mm.
Das tolle an der Aquarienfotografie ist, hier kann man auch mit kleinem Geldbeutel einiges anstellen. Die Objektive müssen weder einen Bildstabilisator haben noch sonderlich lichtstark sein, selbst Autofokus ist eigentlich nicht nötig. Auch die Kamera muss nicht das Spitzenmodel mit 40 verschiedenen Autofokuspunkten sein. Einfaches Equipment reicht vollkommen aus, die eigene Technik machts =)
Was sonst noch benötigt wird:
Unbedingt
Ein stabiles!!!!!! Stativ, dieses ist für gute Weitwinkel- und Makroaufnahmen meiner Meinung nach das wichtigste Teil der Ausrüstung.
Selbst wenn man die Kamera an die Scheibe anlehnt, entstehen viele Mikrovibrationen, die Unschärfe in das Bild bringen.
Sagte ich schon, dass ihr unbedingt ein stabiles Stativ braucht? ![]()
Optional
Ein Fernauslöser (egal ob mit oder ohne Draht), dieser verhindert ebenso Vibrationen, die beim Auslösen
auf die Kamera übertragen werden können. Optional ist dieses Gerät, da viele Kameras auch einen Selbstauslöser besitzen, der die gleiche Funktion einnimmt.
1 oder 2 Systemblitze: Gut das ist wirklich Luxus, aber ich verspreche euch, mit ihnen bekommt ihr ungblaubliche Fotos eurer Tiere hin. Da ihr dank der Lichtmenge komplette künstlerische Freiheit habt (also auch schnelle Fische in der Bewegung "einfrieren").
Technik, oder wie man die Kamera benutzt:
1. Zuerst solltet ihr euch überlegen, was genau ihr fotografieren möchtet.
2. Montiert die Kamera auf das Stativ und schließt wenn vorhanden den Fernauslöser an.
3. Platziert das Stativ entweder im Raum (für eine Aquarientotale), oder aber DIREKT an der Aquarienscheibe. Am Besten ist es, wenn das Objektiv dabei die Scheibe nicht ganz berührt, aber nahe dran ist.
4. Nun stellt ihr die "richtigen" Werte an der Kamera ein.
5. Wenn ihr einen Fisch fotografieren wollt, werdet ihr feststellen, dass die ganz schön schnell sind und so gar keine Lust
haben Model zu schwimmen. Deswegen gibt es bei allen manuel-einstellbaren Kameras einen Trick: Stellt den Autofokus eures Objektivs aus, nun schaut ihr durch den Sucher oder auf das LCD Display und fokussiert per Hand auf einen nahegelegenen Punkt (eine Koralle, einen Stein, oder sonst etwas). Nun wählt ihr an der Kamera den Modus AV (die Zeitautomatik) und wählt eine Blende die größer als 5.6 ist. Normalerweise ist 8 ausreichend. Damit erweitert ihr den Schärfebereich der Aufnahme(die Aufnahme wird in der Bildtiefe schärfer). Somit müsst ihr nur noch schnell auslösen, wenn der Fisch durchs Bild schwimmt und er ist garantiert scharf abgebildet. Auf diese Art und Weise haben zum Beispiel früher Fotografen bei Sportevents (Formel1 und Leichtathletik) auch ohne digitale Technik und Kontrollfunktion scharfe Bilder erhalten.
6. Wenn ihr eine Koralle fotografieren wollt, schaltet auch hier den Autofokus ab und fokussiert manuell auf den Teil des Tieres, den ihr abbilden wollt. Nun wählt eine passende Blende aus (große Blende wie 2.8 lässt den Hintergrund verschwimmen und stellt einzelne Teile heraus. Ab Blende 8 abwärts wird immer mehr scharf abgebildet) und löst aus.
7. Bei Aufnahmen des ganzen Aquariums geht ihr genauso vor wie in 7.
Wichtig bei dem Vorgang ist vorallem die Vermeidung von Vibrationen und die exakt gerade Ausrichtung parallel zur Glasscheibe. Ist die Kamera nicht parallel zum Glas ausgerichtet, entstehen Farbsäume und Unschärfen, auf Grund der verschiedenen Brechungswinkel der beiden Gläser (Objektiv und Aquascheibe).
Die Einstellungen:
Die wichtigste Einstellung ist der Weißabgleich. Mit ihm steht und fällt eine Aufnahme.
Der Weißabgleich entscheidet, ob die Farbe auf dem Bild dem Original ähnelt oder nicht.
Um den richtigen Weißabgleich zu finden, müsst ihr wissen, welche Lichttemperatur eure Aquarienbeleuchtung hat.
Eine Faustregel besagt von 5600Kelvin (Tageslicht) in Richtung 12000Kelvin wird das Licht bläulicher, in die andere Richtung gelblicher. Sollte eure Beleuchtung also 12000 Kelvin entsprechen, so gebt ihr diesen Wert (oder den der am nächsten dran ist) an der Kamera ein. Das geht eigentlich nur bei manuell regelbaren Kameras. Wenn die Farbtemperaturen aufeinander abgestimmt sind, wird euer Bild das Gesehene wiedergeben.
Die Blende: Hier gilt es ist erlaubt was Spaß macht. Die Blende ist ein künstlerisches Stilmittel.
Die Belichtungszeit: Bei Korallen könnte ihr ohne Probleme auf 1/10 Sekunder heruntergehen, die hauen ja nicht ab.
Bei bewegten Objekten muss mindestens 1/125 Sekunde verwendet werden, da es sonst Unschärfen gibt. Für Fische empfehle ich mindestens 1/250, eher aber 1/400 Sekunde. Dann seid ihr was die Schärfe angeht, immer auf der sicheren Seite.
Die ISOempfindlichkeit: Dieser Parameter entscheidet über die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Bei Korallenaufnahmen und Weitwinkel könnt ihr ruhig die kleinste ISOeinstellung (meist 100) wählen. Bei bewegten Objekten empfehle ich eine ISO von 800 bis 1600. Das Bild wird dann zwar minimal körniger, das ist bei heutigen Kameras aber vernachlässigbar. ISOzahlen in dieser Höhe erlauben es eine kleine Blende (>8) mit einer kurzen Belichtungszeit zu kombinieren.
Also die Einstellungen zusammengefasst:
Korallen:
Modus AV
ISO 100
Blende wie gewünscht
Belichtungszeit von 1/10 bis Ultimo
Weißabgleich auf die gleiche Temperatur wie die Beleuchtung einstellen
Fische:
Modus AV/M
ISO 800-1600
Blende am Besten >8, aber auch hier gilt: Okay ist was gefällt.
Belichtungszeit mindestens 1/250 besser 1/400
Weißabgleich genauso wie bei den Korallen
Aquarium/ Aqua im Raum:
Modus AV/M
ISO 100
Blende wie bei den Korallen
Belichtungszeit wie gewünscht, aber passend zur Blende
Soweit erstmal. Ich werde den kleinen Guide in den nächsten Tagen noch etwas verfeinern und an Bildern beispielhaft erklären, wie ein
Foto entstanden ist. Außerdem möchte ich noch auf die Belichtungskorrektur und den Modus M eingehen.
Ich hoffe, das hilft euch ein bisschen weiter =)
Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einfach eine PN oder Mail an MathiasMuth@gmx.de
Angehängt habe ich noch einige Beispielbilder, die ich mit einfachsten Mitteln geschossen habe.
LG
Mathias
Hi Mathias,
danke für die ausführliche Erklärung.
Ich glaube damit ist schon einigen geholfen (mir auch )
Ich hab die Nikon D5000 hier rumliegen. Sie macht mit mir was sie will ![]()
Hallo Mathias,
Wouw, super vielen lieben Dank für Deine Fotoguide, die sicherlich nicht nur mich dazu veranlassen wird, meine "alte" Canon 650 aus dem Keller zu holen und Deine Tipps direkt auszuprobieren.
Die Ergebnisse sehen wir dann sicherlich bald alle in unserem Foto-Thread ![]()
ja, leider, Frank ![]()
Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einfach eine PN oder Mail an MathiasMuth@gmx.de
oder noch viel besser, einfach hier posten, damit wir alle von den Infos profitieren können.
Von mir aus auch so ![]()
Eine kleine Ergänzung für die Fortgeschrittenen:
Das Fotografieren im manuellen Modus
Habt ihr das Fotografieren Zeitautomatik- Modus (AV) verinnerlicht, werdet ihr sehen, wie stark sich eure Fähigkeiten verbessert haben.
Aber es geht natürlich immer noch einen Tacken besser.
Hier kommt dann die komplett manuelle Einstellung der Kamera ins Spiel. Diese könnt ihr im Modus M vornehmen.
Manuelle Einstellung bedeutet, ihr wählt eine ISO-Zahl, die von euch gewünschte Blende UND die Belichtungszeit.
Klingt kompliziert? Ist es aber nicht ![]()
Nachdem ihr ISO und Blende eingestellt habt, schaut ihr durch den Sucher der Kamera. Dort werdet ihr eine leicht leuchtende Skala sehen. Das ist die sogenannte Lichtwaage. Dieses Instrument gibt euch einen Anhaltspunkt, wie die momentane Belichtungssituation aussieht.
Steht der Pfeil in der Mitte der Skala, ist das Bild "korrekt" belichtet. Ist der Pfeil rechts von der Mitte, ist das Bild "unterbelichtet". Links davon "überbelichtet". Eigentlich einfach bis jetzt oder?
Aber warum habe ich einige Begriffe in "' gesetzt? Ganz einfach...
Es gibt kein richtig oder falsch wenn es um die
Belichtung geht.
Und genau hier ist der manuelle Modus im Vorteil. Man kann die Belichtung direkt so einstellen, wie man selber es für richtig hält.
Nicht die Maschine macht also das Foto und entscheidet sondern ihr.
Ich würde euch empfehlen euch langsam an diesen Modus heranzutasten. Macht ein paar Probeaufnahmen und seht was dabei herauskommt. Verlasst euch nicht blind auf die Lichtwaage, die Dinger sollte man wirklich nur als groben Anhaltspunkt sehen.
Eine gute Übung ist es, eine Blende zu wählen und dann dazu drei verschiedene Belichtungszeiten zu fotografieren. Einmal dunkler als die Mitte, dann die Mitte und einmal heller. Ihr werdet in 90% der Fälle feststellen, dass eines der Bilder was laut Lichtwaage nicht optimal belichtet wurde, am Besten aussieht.
Versucht es mal und postet eure Ergebnisse ![]()
LG
Mathias
so, weil ich in meinem Thread aufgefordert wurde, mein Problem hier zu posten (hatte diesen Thread hier nicht gefunden), möchte ich mal mein Problem schildern.
Habe seit kurzem eine Canon EOS 700d und versuche damit mein Aquarium zu fotografieren. In der Tageslichtphase klappt das so einigermaßen, weil ich die Raws noch so bearbeiten kann, dass es in etwa so aussieht wie in Natura.
Die Blaulichtphase dagegen ist eine Katastrophe! Selbst mit manuellem Weißabgleich klappt das überhaupt nicht.Mein Blaulicht besteht aus 5*50W LED Emittern.
Hier das Ergebnis meiner stümperhaften Versuche. Was mache ich falsch?
Bild 0 = Referenz für den Weißabgleich
Bild 1 = Sinularia - bei Tageslicht gelb, in der Blaulichphase fast weiß, die Scheiben links daneben leuchtend grün
Bild 2 = Lila Gorgonie - die Polypen müssten grau ausschauen
Bild 3 = Briaräum - der Sand sollte nicht rot sein
Bild 4 = Cladiella - sie ist bei Taglicht tief braun, unter Blaulicht fast schwarz
Das Objektiv war ein Canon 24-85 mm, Modus AV, ISO 100, Blende 8, Weißabgleich wurde wie im Youtube Video mit einem Tempotaschentuch vor dem Objektiv im Aquariumlicht gemacht.
LG Udo
also für mich sieht es einfach nach dem falschen weissabgeich aus. ich würde am anfang mit den vorgegebenen herum spielen und gucken welcher am besten passt, die feinjustierung würde ich am PC machen, erst recht wenn du schon in RAW fotografierst..
dazu würde ich auch mit der Blende auf 5.6 runter gehen, lieber ne kürzere Belichtungszeit als die tiefenschärfe.
Würde versuchen am anfang ne 1/200sek. als längste Belichtungszeit zu wählen, damit ist die ausbeute erst mal besser..
grundsätzlich gilt, blaulichtphase ist sehr schwer richtig fest zu halten..
also ich denke auch, dass ich da was falsch gemacht habe. War immerhin mein erster manueller Weißabgleich!
Werde mir da noch mal Infos holen, wie man den richtig macht.
Mit Blende und Belichtungszeit werde ich noch mal rumexperimentieren, aber das wird nichts daran ändern, dass die Farben überhaupt nicht stimmen. Vielleicht kann mir hier noch einer einen Tipp geben, wie man die Verfälschung unter LED eliminiert und die Fluoreszens schön abgelichtet bekommt.
Udo
Hi Udo,
Ich glaube, dass dein Weißabgleich daneben ist.
Ich hab keine Canon, aber mit dem Custom WB sagst du der Kamera ja, "das ist weiß"
Wenn das weiß dann lila ist, dann stimmt natürlich nix mehr.
Du hast ein weißes Blatt Papier genommen?
Das sollte dann auch weiß aussehen, wenn du das im Display anschaust.
So ist es zumindest bei Nikon.
Hallo Frank,
ich gebe zu, dass das mein erster manueller Weißabgleich war und glaube auch, dass der irgendwie daneben war. Allerdings habe ich mir das aus einem Youtube Video abgekupfert. Dort hat man ein Tempotaschetusch vor die Linse gehalten und dann das Objekt fotografiert.
Und so habe ich das auch gemacht, Taschentuch vor die Linse gehalten und dann ins Aquarium fotografiert.Herausgekommen ist dann das Ergebnis oben...
Wie macht ihr denn eure Fotos in der Blaulichtphase, wenn ihr die Fluoreszenz schön herausarbeiten wollt?
Udo
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