Sie wehen in der Strömung, und vermitteln einen vitalen Charakter eines Meerwasserbeckens, weil die Bewegung und Anmut dieser Tiere eine gewisse Beruhigung suggestiert...!
Man möchte die Strömungspumpen dauerhaft ausschalten, um das Pumpen in vollem Ausmaß ansehen zu können!
XENIEN
Leider neigen diese Tiere zu wuchern und die Achselhöhlen zu bewachsen, sofern man etwas länger im Aquarium hantiert...
Eine Kultivierung lohnt sich aber trotzdem!
Um die Tiere im Zaum zu halten, nehme man eine Pinzette, drücke diese direkt am Fuss der Xenie zusammen, und warte eine halbe Minute. Im Anschluss lässt sich das Tier recht leicht und ohne Rückstände entfernen!
Das kostet Zeit und Aufwand, aber so lassen sich die Xenien kontrollieren, und müssen nicht als "Pest" abgestempelt und ausgerottet werden!
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Wir sind ebenfalls Xenien-"Züchter" wider Willen
aber missen möchte ich sie nicht! Die Bewegung ist echt toll und der Tipp mit der Pinzette wird morgen direkt mal ausprobiert. Sind ja sowieso Beckenarbeiten geplant 
Kann man sie so auch weitergeben? Sie dürften sich dadurch ja einfach nur lösen oder? (weil eben was auf ihren Fuß drückt) Dann könnten wir welche abgeben (oder später im Zweitbecken einsetzen *lalala*).Ich bin für pumpende Xenien, da sie dem Becken "Vitalität" verleihen =)
LG Jenni
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Hey,
es gibt wunderschöne verschiedene Xenienstämme - in braunen Farben, manche auch heller mit einem Lila oder Blaustich...
Etwas abseits vom Aufbau platziert haben Sie nicht so ein großes Gefahrenpotenzial "zur allgegenwärtigen Macht im Becken zu werden"
Auch wenn das Risiko (wie bei manch anderen Bewohnern) etwas höher ist, sind Xenien auf jeden Fall extrem dankbare und wunderschöne Pfleglinge, die sich leicht vermehren lassen und vielen Anfängerfehlern mit Erfolg trotzen.Definitiv eine total verkannte und zu unrecht als "Pest" abgestempelte Koralle, die an der richtigen Position (etwas strömungsärmer um die Xenien-eigene Bewegung besser zu erkennen) ein richtiger Hingucker sein kann!
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Ich frage mich manchmal, ob unser Hang dazu, Xenien als „Pest“ zu sehen, nicht doch mehr über unser Bedürfnis nach Kontrolle im Becken aussagt als über die Korallen selbst. Klar, ich hab auch schon erlebt, wie sie plötzlich eine Ecke quasi „übernehmen“ – bei meinem alten 300l-Becken hat in sechs Monaten aus einer kleinen Gruppe eine komplette Wiese dastehen können, so dass selbst die Euphyllia bisschen bedrängt wirkte. Gleichzeitig hat dieses Pumpen aber irgendwie etwas zutiefst Meditatives, fast Hypnotisches... Die Bewegung, dieser eigene Rhythmus, das ist so ein Wunder der Natur und für mich das ultimative Sinnbild für „Meerwasser“ im Wohnzimmer. 😅
Abgeben nach Abkneifen mit der Pinzette: Theoretisch ja, praktisch wurzeln sie manchmal so fest, dass man schon ein gutes Gespür kriegen muss, damit nicht nur Schleimfetzen übrig bleiben. Einmal habe ich es mit einem kleinen Sieb versucht – Xenie abnehmen, ins Sieb, direkt auf einen neuen Stein setzen. Hat in 2 von 3 Fällen geklappt. Ich glaube, dsa wichtigste ist, diesen Wunsch nach „nur so viel, wie ich will“ loszulassen – Meerwasserleben ist halt doch manchmal anarchisch. Übrigens: Mein Kühlschrank brummt gerade wieder unfassbar laut. Irgendwann brauche ich einen neuen...
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Wer schon mal ein paar Xenien rausgeholt hat, kennt das: Sobald man meint, jetzt ist’s erledigt, kommen ein paar Tage später doch wieder neue Polypen durch – fast wie Unkraut zwischen Pflastersteinen. Ich hab irgendwann angefangen, sie gezielt auf kleine, lose Steine zu „locken“, indem ich die Hauptkolonie etwas zurückgeschnitten und die Steinchen direkt daneben platziert hab. Irgendwann wandern die Xenien rüber, dann kann man die Steinchen easy rausnehmen und an Interessierte weitergeben oder ins Technikbecken umsiedeln. Spart Nerven und hält die Ausbreitung im Zaum.
Hat jemand schon mal versucht, mit Barrieren (z.B. glatte Glas-„Grenzen“ oder Sandstreifen) das Überwuchern bestimmter Bereiche zu verhindern? Würde mich interessieren, wie effektiv das ist…
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Manchmal frage ich mich, wie sehr wir in unseren Becken eigentlich den natürlichen Konkurrenzkampf nachspielen… Xenien sind ja im Riff auch einfach ein Teil des ständigen Ringens um Raum und Ressourcen, und vll nervt uns an ihnen genau das, was das Riff „am Laufen“ hält: ständige Veränderung, kein Stillstand, kein „Fertig-Sein“. Ich geb zu, mir ist das pumpende Wogen manchmal wie ein kleines Zeitgefühl fürs Becken geworden – daran kann man fast ablesen, wie „munter“ die anderen Bewohner so sind. Übrigens, beim letzten Wasserwechsel ist mir aufgefallen, dass ein paar Xeniensprosse in den Technikbereich ausgewandert sind – ob das Absicht ist…?
Könnte es sein, dass wir bei der Xenien-Kontrolle auch mal das größere Gleichgewicht vergessen? Also, ob vielleicht ihre schnelle Ausbreitung ein Symptom und nicht das eigentliche „Problem“ im System ist… was denkt ihr, gibt es in euren Becken natürliche „Gegenspieler“ der Xenien, die ihr bewusst duldet – oder dominiert letztlich immer die Pinzette?
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